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Freitag, 1. Mai 2015

Sloppy Joe's - Sloppy Joe's



Hamburg hat nicht nur St. Pauli und die Freezers, sondern auch gute Rockbands. Sloppy Joe's ist so eine, sie mischen Old-School Rock'n'Roll mit modernem Alternativrock. Diese unvorstellbare Kombination klingt verdammt genial! Patzy, Jesse und Johnny bringen hier eine sehr interessante Scheibe auf den Markt.


Band: Sloppy Joe's
Album: Sloppy Joe's EP
Genre: Modern Rock'n'Roll
Aus Hamburg (Hamburg)

01.Love Really Hurts Without You (Kennt ihr diese California-Glam-Rock Bands? Reckless Love und wie sie alle heißen? Das Lied würde auch perfekt in die Serie Californiacation passen, wenn Hank auf der Straße entspannt entlangfährt. Relativ am Anfang. Es ist ein Liebeslied mit fetzigen Gitarren und einem mit Singrefrain. Dazu macht es Lust auf Strand und Alkohol.... ich meinte Limo. ;) ) 
02. Some Broken Hearts Never Mend (Ein bisschen Country darf auch sein. Nur hier ist der Country ein bisschen "härter". Sehr gefällt mir die Harmonie zwischen den Instrumenten und dem Gesang. Ich meine auch, dass der Refrain sehr sehr sehr einm Song von J.B.O ähnelt)
03. Nothing's Gonna Change My Heart for You (Hier bin ich überrascht: es beginnt mit einem grandiosen Schlagzeugsolo, man freut sich auf ein hartes, schnelles Lied? Doch dann, eine Ballade? Wirklich, ich hab mir schon überlegt das Lied an meinen Lieblings DEL Club als neues Einlauflied zu schicken und dann sowas. Aber das heißt nicht, dass das Lied schlecht ist. Ganz im Gegenteil, es ist trotzdem hervorragend. Vor allem kann ich mir das Lied auf der Bühne vorstellen wenn das 20000 Besucher mitsingen!)
04. These Boots are Made for Walking (Für was sollten Stiefel noch gemacht sein? Egal, hier haben wir ein sehr bassbetontes Lied, dazu sehr heavy gehaltene Gitarren. Hat ein bisschen was von Manson!)
05. Delilah (Was ist das? Schiefe Töne am Anfang? Ich hab die Band glaube ich zuviel gelobt. Doch der Gesang reißt das wieder raus. Der Refrain ist wieder hervorragend und regt die Stimmbänder zur Aktivität an. Mein Lieblingslied von der Scheibe!)
06. Hot Stuff (Gute Bands covern auch mal gute Songs! Bei Hot Stuff ist dies hier der Fall und auf jeden Fall ein Bühnenkracher, der die Leute richtig in Stimmung bringen wird)

Fazit:   
Ich lehne mich mal SEHR weit aus dem Fenster. Sloppy Joe's erinnert mich an Volbeat. Sie vermischen einfach alle Rock/Metal Elemente in einen Track und das habe ich bis jetzt nur bei Volbeat musikalisch erlebt. Ich bin regelrecht beeindruckt und würde mich freuen, die Band auch mal live kennenzulernen.

N

Samstag, 25. April 2015

The Barcodes - 3


Dreckiger Rock'n'Roll präsentieren die Mitglieder von The Barcodes. Steht ihr auf hektische, schnelle, melodische Gitarren? Auf eine Tiefe Heavy-Rock-Stimme? Auf ein grooviges Schlagzeug? Auf eine Musik, bei der man automatisch mit dem Fuß mitwippt? Dann kann diese Band nicht das Falsche für euch sein. Eric, Louis, Albin und Ben sind diese Teufelskerle, bei dem keine Hand dem Drang widerstehen kann, in die andere zu klatschen. Ich werde mir hier das Album "3" genauer anhören und ihr solltet mir gleich tun! Folgt ihnen auf Facebook und hört das Album an ---> Bandcamp.


Band: The Barcodes
Album: 3
Genre: Savage/Rock'n'Roll

01. Back on Track (Ein stimunghebendes Lied. Schnell und leicht bluesig gespielt, Mir gefällt hier auch noch die Stimme sehr, die ein bisschen Geschwindigkeit herausnimmt, es aber nichtsdestotrotz fetzig wirken lässt. Macht heiß auf mehr!)
02. Green Lamp (Etwas ruhiger als der erste Track, sehr angenehm, macht Spaß zu hören. Es sind vor allem die kleinen Solos, die mir ein Grinsen auf die Backen zaubern)
03. Anne-Catherine (Hier bringt der Gesang etwas Unruhe in die Sache, doch passend zur Melodie wirkt es eher Old-School gehalten. Fabelhaft!)
04. Out of Town (Sehr auffällig ist im Refrain, dass die Leadgitarre die Stimme regelrecht führt, grandioses Stück)
05. Sell All Your Stuff (Ein typischer Motorradfahrersoundtrack; jeder der genüsslich fahren kann, weiß was ich meine!)
06. South Style Boogie (Der Name sagt alles: TANZEN!)
07. Discussions (Es wird wieder aggressiver, ein konstantes Schlagzeug, wir finden einen Wechsel zwischen Gesang und Gitarre vor, hinzu kommt eine fantastische Orgel in der Bridge.)
08. Win Some Lose Some (Es beginnt schneller als es eigentlich ist und dies sorgt für eine angenehme Abwechslung. Schön groovig und schwierig gehalten!)
09. Hammer Down (Solides Lied, ABER DIESES SOLO! GÖTTLICH)
10. Life Fucks You Anyway (Ich finde den Anfang stark vom Punk geprägt, wie eigentlich das gesamte Lied. Durch diesen Umschwung in diesem Song bekommt diese CD noch einmal eine ganz eigene Note. Dieses Lied ist auch mein Lieblingslied von der gesamten Scheibe - man sieht sich hier wahrlich mit einem wunderbaren Unikat konfrontiert! Kompliment.)
11. Cocaine Cowboy (Wirkt wieder klassisch im Stile des Rock'n'Rolls, lediglich ein wenig schneller. Auch mit Autotune hergestellte Effekte sind hervorragend und passen ausgesprochen gut in die Atmosphäre des Liedes)
12. Trapped (Dieses Stück beweist: auch bei dieser Band kann man in den Moshpit gehen! Hierfür ist es mehr als bestens geeignet - und läuft selbst bei mir rauf und runter)
13. Exile (Das ist wieder so eine richtige Bikerhymne, man kann sich richtig die Freiheit auf dem Stahlross mit zwei Reifen vorstellen. Rockig, fetzig, melodisch, hat das bestimme Etwas!)

Fazit:
Jetzt wird es interessant. Es ist eigentlich ein so geniales Album, dass es schwer fällt, jeden Song nur einmal zu hören. Es besteht bei jedem musikalischen Werk eine gewisse Ohrwurmgefahr - und ist dies nicht das, was gute Musik ausmacht? Die Truppe darf gern mehr von sich hören lassen!


Freitag, 24. April 2015

Headstone - Balls To The Wall



Wir schreiben den. neunten Juni des Jahres 2008, es handelte sich um eine schwüle Sommernacht. In dieser kam ein paar Musikern der Gedanke: "Es muss mal wieder richtig rocken in diesem Land, richtig schöner Rock'n'Roll!". Und so kam es zur Gründung der Band Headstone - bestehend aus Russel McFish, Teddy McRocket und Simon McMayhem. Eine Band, die auf die klassischen Klänge des Rock'n'Rolls mit modernem Equipment zurückgreifen. Die Gruppe läasst Erinnerungen an AC/DC und Judas Priest "Breaking the Law" wieder aufleben; die Stimme ist eher rau und rockig, sowie kraftvoll im Stile des Old-Schools gehalten. Interesse? Hier unten ist meine Meinung zu den Tracks des Albums Balls To The Wall. Ihr könnt der Band auch auf ihrer Homepage, sowie auf Facebook und Youtube folgen.


Band: Headstone
Album: Balls to the Wall
Genre: Rock/Hard Rock
aus Kraiburg am Inn


01. Balls to the Wall (Stämmiges Bassintro, danach geht es gleich deftig weiter. Jeder, der gut trainierte Nackenmuskeln hat, wird sie bei diesem Lied gut gebrauchen können. Die Verse ist eher ruhig und klassisch rockig gehalten, im Refrain wird der Takt von Viertel- auf Achtelschläge von Seiten des Schlagzeugs erhöht. Sehr stark!)
02. Hellride (Ein Lied für die Bühne. Sehnt ihr euch nach Stimmung, schreit einfach auf ihrem Konzert "HELL RIDE"!)
03. Death Comes on Sunday (Hier merkt man den Old-School Rock'n'Roll am extremsten. Da wären viele Rockikonen mehr als neidisch)
04. New Orleans (REPLAY!)
05. Rock'in Town (Mal wieder deftiger Rock!)
06. Back in Calling (AC/DC lässt grüßen, nur schneller, besser sowie mit einer schwierigeren Spielweise. Insbesondere der Refrain ist überragend. Euch wird das Stück definitiv gefallen!)
07. Ladies on Main Street (Quiet Riot - Oh yeah)
08. Please don't drive Me Wild (Das Intro schlägt ein wie eine Bombe, hervorragend gemacht)
09. Bring Back the Rock'n'Roll (Wie schön klassisch gehalten, schöne Gitarrenriffs, Sing and Back Sing. es ist einfach super was die Jungs hier leisten.)

Fazit:
Jeder, der etwas vom alten klassischen Rock'n'Roll hält wird sich freuen. Jeder Autofahrer, der in der Sonne auf der Landstraße fährt oder Motorradfahrer der sich bei 320 km/h in die Kurve legt, wird diese Band im Ohr haben und sich des schönen Tages freuen!